Diskografie
English Town Hall Organ Philharmonie Duisburg / Roland Maria Stangier
(Verlagsinformationen)
Gustav Holst (1874–1934); arr.: Roland Maria Stangier (*1957)
Jupiter aus op. 32
Georg Friedrich Händel (1685-1759); arr.: Henry Smart (1813-1879)
Konzert für Orgel und Orchester op. 4 Nr. 5
Louis Vierne (1870-1937)
Claire de lune aus op. 53
Carillon de Westminster aus op. 54
Frank Bridge (1879-1941)
Adagio in E
Allegro Marziale
Edward Elgar (1857-1934); arr. after William Henry Harris (1883-1973)
Nimrod aus op. 36
César Auguste Franck (1822-1890)
Final op. 21
Roland Maria Stangier (*1957)
Improvisationen
I Strings (Streicher)
II Diapasons (Prinzipale)
III Flutes (Flöten)
IV Reeds (Zungen)
Zsolt Gárdonyi (*1946)
Grand Choeur
Improvisationen über Volks- und Kinderlieder an Sechs Essener Orgeln.
Eine Edition der Allfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
Im alten Stil Werke von Corette und Hoyer
Dem kleinen Bonner Label Mitra gelingt es immer wieder, ausgefallene, zu Unrecht ins Abseits gerutschte Werke aufzutun und in hervorragender Klangqualität vorzustellen. So hat das Berliner Mozartorchester aus Mitgliedern der großen Berliner Orchester gemeinsam mit dem Organisten Roland Maria Stangier unter der zugkräftigen Leitung von Christian Höppner Werke von Michael Corette, Karl Hoyer und Wolfgang Amadeus Mozart eingespielt. Die eigentlichen Perlen sind Corette und Hoyer; man fragt sich, was die allseits bekannte Haffner-Sinfonie dazu geführt hat - vielleicht eine Reverenz an den Namensgeber des Ensembles? Reizvoller und stimmiger wäre ein drittes fremdes Juwel gewesen. Das Concertino d-Moll op. 26 Nr. 6 für Orgel und Komponisten Michel Correte (1709 bis 1795) orientiert sich in seiner Dreisätzigkeit ganz an Vivaldi und Corelli, vermittelt aber in der dialogischen Solo-Tutti-Anlage bereits den aufkommenden klassischen Stil. Stangier hat als Instrument hierfür die sehr transparent und obertonreich keck intonierte Flentrop-Orgel der evangelisch-altreformierten Kirche Emlichheim ausgewählt, die messerscharf die klaren Strukturen und Linien des Stücks hörbar und Corettes Musik im Sinne historischer Aufführungspraxis zusammen mit einer frischen, leichten Orchesterartikulation lebendig macht. Von ganz anderem Stil geprägt ist das aparte Concertino G-Dur "im alten Stil" op. 20 für Orgel und Streichorchester des Leipziger Orgeldozenten Karl Hoyer (1891 bis 1936), Schüler von Max Reger und Karl Straube. Hoyer, der mehr als fünfundsechzig spätromantisch-inspirierte Werke vor allem für Orgel, aber auch für Instrumente und Gesang schuf, ist heute fast völlig vergessen. Dabei besticht das auf dieser CD erstmals eingespielte Stück durch seinen emphatischen , weichen, sanglichen Grundklang, seine anmutigen Soli (etwa im ersten Satz, Allegretto grazioso) und dahinschmelzenden Dialoge (zwischen Orgel und erster Violine im zweiten Satz, Adagio). Die romantisch ausgerichtete Orgel der Firma Mönch in der katholischen Pfarrkirche HErz Jesu zu Essen-Burgaltendorf unterstreicht den spätromantischen Gestus mit impressionistischen Anklängen durch vielfältige Flöten- und Streicherregistrierungen bis hin zum großflächigen Plenum. (Quelle: FAZ, 12.3.99) Michael Corette, Concerto d-Moll op. 26 Nr. 6 für Orgel und Streicher. Karl Hoyer, Concertino G-Dur "im alten Stil" op. 20 für Orgel und Streichorchester. Wolfgang Amadeus Mozart, Haffner-Sinfonie D-Dur KV 385. Roland Maria Stangier (Orgel); Berliner Mozartorchester, Christian Höppner. Mitra CD 16309 Mitra Schallplatten Kurfürstenstr. 65, 53115 Bonn
CD-Info: Kammerchor der St. Andreas-Kantorei unter der Leitung von Bernhard Römer: “ Hört der Engel helle Lieder“. Hänssler Classic CD 98.431
Wie Zusammenstellung und Ausführung der Lieder zeugen auch die sieben Orgelwerke der CD von einer sehr persönlichen Handschrift. Die Beckerath-Orgel der Hildesheimer Andreaskirche mit ihren 63 Registern und 4734 Pfeifen gehört zu den größten Instrumenten ihrer Art in Norddeutschland und kann einen mächtigen, ja gewaltigen Klang entfalten. Doch Roland Maria Stangier , Professor für Orgel und Improvisation an der renommierten Folkwang Hochschule in Essen, ist mehr an tiefen, eindringlichen Wirkungen interessiert denn an gleißendem Blenden. Dies trifft besonders für seine Improvisationen zu, die wie Zonen der Ruhe und Besinnung im vorweihnachtlichen Trubel erscheinen. Quelle: Hildesheimer Zeitung
Ich stehe unter Gottes Schutz
Hans Dieter Hüsch liest Psalmen und Roland Maria Stangier spielt Orgelimprovisationen – Live-Mitschnitt aus der Kreuzeskirche zu Essen – tvd Verlag GmbH (Postf. 321111, 40426 Düsseldorf) NR. 9651.6, ISBN 3-926512-23-7 – 1 CD (DDD, 1996, 73:17) Eine außergewöhnliche CD! Der bekannte Kabarettist einmal nicht in der persiflierenden, ironisierenden oder politisierenden Rolle, sondern als mit seinen Worten kündender Psalmist. Wer Hüsch´s Programme näher kennt, hat bereits seit einiger Zeit mitbekommen, dass es in seinen Soloabenden Sequenzen gibt, die stillere, ja, „religiöse“ Momente sind als Blicke auf das Wesentliche und Eigentliche. „Ich stehe unter Gottes Schutz“ (tcd Verlag Düsseldorf) – so heißt sein Buch, aus dem Hüsch liest; außerdem zitiert er Texte von Uwe Seidel. An sechs Stellen kommentiert R.M. Stangier, Orgelprofessor an der Folkwang Hochschule Essen, mit Orgelimprovisationen. Er zeigt sich in sympathischer Weise situations- und textbezogen. Und er komprimiert mit Tönen, was Hüsch dicht-sprachspielerisch formuliert. Diese CD ist einzigartig, visionär. -sk- Quelle: "Musik im Bistum Essen"
Die Knauf-Orgel
Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus zu Geisa
Roland Maria Stangier spielt Werke von J.S. Bach, A.Vivaldi, W. A. Mozart,
A.P.F. Boëly und F. Mendelssohn Bartholdy












